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Wulff bei „maischberger“: Altbundespräsident kritisiert Merz – Bundespartei soll Landesverbänden bei Koalitionsfragen nicht reinreden

11.06.2024 - Politik (Innenpolitik, Politik, Wahlen, Medien, Partei)

Berlin (ots) -

Bundespräsident a.D. Christian Wulff (CDU) kritisiert, dass CDU-Parteichef Friedrich Merz jegliche Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) grundsätzlich ausschließt. Er halte es "für falsch und auch nicht für hilfreich, wenn das von der Bundespartei kommt", sagte Wulf in der ARD-Talksendung "maischberger". Die "Landesparteien müssen in ihren Ländern ganz wesentlich autonom entscheiden", sagte der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen (2003-2010). "So wie sich Herr Merz ja nicht reinreden lassen wird, wenn er morgen mit den Grünen und der FDP eine neue Regierungsmehrheit zimmern will."

Die CDU müsse nach den Landtagswahlen im Herbst ausloten, mit wem man koalieren könne, betonte Wulff: "Das kann nicht die AfD sein, das können nicht die Linken sein. Weitere Ausschlüsse halte ich für einen Fehler." Für ihn sei es "selbstverständlich, dass man keine Zusammenarbeit mit der AfD macht. Die ist so rechtsextremistisch, dass das ausgeschlossen ist." Ähnlich Wulffs Position zur Partei Die Linke. "Es ist für mich sehr gut nachvollziehbar, dass man nicht mit den Linken als CDU zusammenarbeiten will, weil man eine Reihe von SED-Opfern in unseren Reihen hat."

„maischberger“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.

Redaktion: Elke Maar

Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de

Quelle: www.presseportal.de

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