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Weihnachtsgeschenke: Schenken ist auch für Kinder ein Geben und Nehmen (AUDIO)

20.12.2018 - Vermischtes (Weihnachten, Eltern)

Baierbrunn (ots) -

Anmoderationsvorschlag: Geradezu unendlich scheint das Angebot fürKinderspielzeug zu sein und so werden die Wunschzettel vom Nachwuchs immer länger. Max Zimmermann hat sich für uns umgehört, wie Eltern die Konsumschlacht ein bisschen eindampfen können:

Sprecher: Das Fest der Liebe und des Friedens verkommt immer mehr zu einem Geschenkerausch. Viele Eltern wollen dem ein Ende setzen, schreibt das Apothekenmagazin "Baby und Familie" und Chefredakteurin Stefanie Becker hat auch ein paar Tipps, wie man die Geschenkeflut eindämmen kann:

O-Ton Stefanie Becker: 17 Sekunden

"Eltern machen die Regeln, und sie sollten sie auch ändern, wenn sie nicht mehr passen. Sie können Großeltern, Verwandten und Freundenerklären, warum sie sich mit der Materialschlacht nicht mehr wohlfühlen und um Einsicht bitten. Und stattdessen kann man ja auch zum Beispiel Zeit schenken, wie gemeinsam zum Schwimmen gehen oder auch in den Zoo".

Sprecher: Damit hat man den Erwachsenen erklärt, warum man den Geschenkeberg reduzieren will, aber Eltern sollten auch im Vorwege einfühlsam mit ihren Kindern sprechen, und ganz genau hinhören, was dem Nachwuchs wirklich wichtig ist:

O-Ton Stefanie Becker: 23 Sekunden

"Ja, die Wunschzettel sind natürlich manchmal lang, und schließlich kann sich ein Kind alles wünschen. Es sollte aber auch wissen, dass nicht immer alle Wünsche in Erfüllung gehen. Und fragen Sie, warum es sich bestimmte Dinge wünscht, damit Sie herausfinden, was sein Herzenswunsch ist. Und erklären Sie auch behutsam, dass Geschenke zu Weihnachten eben auch nicht alles sind."

Sprecher: In vielen Kinderzimmern türmen sich die Spielsachen, sodass man vorm Heiligabend unbedingt noch Platz schaffen muss:

O-Ton Stefanie Becker: 21 Sekunden

"Sie können zum Beispiel mit Ihrem Kind zusammen gut erhaltene Spielsachen aussortieren, die eben nicht mehr genutzt werden. Weil, viele Organisationen freuen sich über ausrangiertes Spielzeug, das wird dann an Kinder weitergegeben, die sonst eben keine Geschenke zu Weihnachten bekommen würden. Und so verinnerlichen unsere Kinder auch, dass das Schenken ein Geben und Nehmen ist".

Abmoderationsvorschlag: Es ist für jeden, ob Groß oder Klein, ein gutes Gefühl, jemandem eine Weihnachtsfreude zu bereiten, meint "Babyund Familie".

Quelle: www.presseportal.de