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#schutzschenken - Winterkampagne der UNO-Flüchtlingshilfe

28.12.2018 - Vermischtes (Hilfsorganisation, Soziales, Flüchtlinge)

Bonn (ots) - Mit ihrer Winterkampagne #schutzschenken macht die UNO-Flüchtlingshilfe auf das Schicksal der 68,5 Millionen Menschen aufmerksam, die sich weltweit auf der Flucht befinden. So ist beispielsweise die humanitäre Situation für Flüchtlinge auf den griechischen Inseln Lesbos und Samos jetzt im Winter besonders schwierig: ständige Stromausfälle und häufige Regenfälle erschweren die Bedingungen in den überfüllten Lagern. Der UNHCR, dessen nationaler Partner die UNO-Flüchtlingshilfe ist, unterstützt die griechische Regierung Flüchtlinge von den Inseln in bessere Unterkünfte auf dem Festland zu verlegen: im Dezember waren es mehr als 1.700 Geflüchtete.

"Seit Anfang September sind mehr als 11.000 Menschen von den Inseln aufs Festland gebracht worden. 11.000 Menschen, die auf ihrer Flucht nun ein wenig mehr Lebensqualität und ein wenig mehr Perspektive haben", so Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe.

Für viele syrische Flüchtlinge beginnt beispielsweise der achte Kriegswinter. Jetzt im Winter spitzt sich die Lage für viele Menschenzu, denn sie haben nach Jahren im Exil nicht mehr die Mittel, um sichgegen die Kälte zu schützen. Besonders schwierig ist es für die ohnehin Schwachen: kleine Kinder, alte und kranke Menschen. Der UNHCRist vor Ort, etwa im Libanon sowie in Jordanien und Griechenland, undleistet lebensrettende Nothilfe: Mobile Flüchtlingsunterkünfte werdengebaut, Decken und Winterkleidung verteilt, Isoliermaterial für Unterkünfte bereitgestellt, Heizöfen installiert und besonders Bedürftige bekommen finanzielle Unterstützung, um z.B. Brennmaterial zu kaufen.

Peter Ruhenstroth-Bauer abschließend: "Schutz ist jetzt im Winter das zentrale Wort. Es geht nicht um ein 'Schöner-Wohnen-Ambiente', sondern darum, dass es warm und trocken ist und die Menschen gegen Regen, Schnee und Wind geschützt sind. Dafür sensibilisiert unsere Kampagne und dafür setzen sich die UNHCR-Kolleginnen und Kollegen jeden Tag vor Ort in den Flüchtlingslagern ein."

Quelle: www.presseportal.de