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Prof. Schellnhuber für Klaus Mindrup: Berlin-Buch zeigt klimapolitischen Neuanfang

31.01.2024 - Umwelt (Klimaschutz, Bau, Energie, Architektur, Governance, Bild)

Berlin (ots) -

Bauen mit Holz trägt entscheidend dazu bei, klimaschädlichen Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen. Das war Kern eines Vortrags von Prof. Hans Joachim Schellnhuber bei der evangelischen Kirchgemeinde in Berlin-Buch.

Klaus Mindrup ist Botschafter des Bauhauses Erde, das auf eine Initiative von Prof. Schellnhuber zurückgeht. So konnte Klaus Mindrup auf einer gemeinsamen Konferenz der päpstlichen Akademie der Wissenschaften und des Bauhaus Erde gGmbH im Jahr 2022 seine Vorstellungen über eine bessere Regulierung für den Klimaschutz vortragen. Bereits im Jahr 2021 hat Prof. Schellnhuber zur Wahl von Klaus Mindrup mit dem Zitat "Klaus ist ein Naturwissenschaftler und ein prima Klimapolitiker. Ich unterstütze ihn!" aufgerufen und würde sich freuen, wenn Klaus Mindrup am 11.02. im Ergebnis der erforderlichen Nachwahl wieder in den Bundestag einziehen würde.

Schellnhuber, vormals Gründungsdirektor des weltbekannten und renommierten Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, war auf Einladung von Klaus Mindrup und dem Verein Energiedialog 2050 nach Buch gekommen. Dem Vortrag war ein Besichtigungsprogramm vorangegangen. Denn Buch verfügt über zahlreiche Beispiele nachhaltiger Architektur, etwa in der Ludwig-Hofmann-Quartier und ist hoch erfreut über den Wiederaufbau des Holzturms der im 2. Weltkrieg schwer geschädigten Schlosskirche.

In seinem Vortrag im gefüllten Gemeindesaal machte Schellnhuber deutlich, warum Holzbau ein Weg aus der Klimakrise ist. Denn während beim Bauen mit Beton unweigerlich aufgrund der chemischen Prozesse bei der Zementherstellung Kohlendioxid entsteht, binden Bäume im Prozess ihres Wachstums Kohlendioxid. Damit wird die "gebaute Umwelt", werden Wohn- und Geschäftshäuser zur dringend notwendigen Klimagassenke, die die Umstellung auf Erneuerbare Energien zwingend ergänzen muss.

Doch nicht nur das. Schellnhuber verwies darauf, dass in vielen Ländern des globalen Südens die Häuser und Wohnungen für die wachsende Bevölkerung noch gar nicht gebaut sind. Ein Umdenken in Architektur und Städtebau in Richtung Holzbau und anderer biologischer Materialien wie z.B. Bambus verbunden mit einer entschiedenen Aufforstung vermeide also den weiteren Anstieg der Emissionen, damit den ansonsten unweigerlich folgenden Klimakollaps und könne überdies Ästhetik und Nachhaltigkeit vereinen.

Klaus Mindrup, Vorsitzender des Vereins Energiedialog, resümierte schließlich, dass Schellnhuber einen fortschrittlichen Weg im Kampf gegen den Klimawandel aufgezeigt habe. Seine Vorstellung gehe erfreulich weit über das meist phantasielose Einerlei der Gebäudesanierung hinaus, der gerade Mieterhaushalte oftmals überfordere. Dass Bauen mit Holz einen auch ästhetisch überzeugenden Ansatz zur Senkung des Klimagasanteils in der Atmosphäre darstellt, zeige, dass Klimaschutz Fortschritt und nicht Stillstand bedeutet. Damit auch einen Neuanfang.

Quelle: www.presseportal.de

Original-Content von: Anne Jacobs // Dialog PR, übermittelt durch news aktuell