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Organspende: Extreme Sorgfalt bei Hirntoddiagnostik

08.01.2019 - Vermischtes (Medizin, Gesundheit)

Baierbrunn (ots) - Wer einer Organspende zustimmt, kann unabhängigdavon voll darauf vertrauen, dass im Ernstfall alles für sein Leben getan wird. Denn im Fall einer Krankheit oder eines Unfalls sind die Ärzte immer dem Wohl des Patienten verpflichtet. Darauf weist das Patientenmagazin "HausArzt" hin. Erst wenn der unumkehrbare Ausfall aller Hirnfunktionen festgestellt wurde, wird die Einwilligung zur Organspende ein Thema. Diesen Hirntod müssen zwei erfahrene Fachärzteunabhängig voneinander festgestellt haben. Das Verfahren ist in Richtlinien der Bundesärztekammer exakt geregelt. Geprüft werden die tiefe Bewusstlosigkeit, Ausfall der Hirnreflexe (zum Beispiel Schmerzreflexe) und Atemstillstand.

Vor der Organentnahme muss nachgewiesen werden, dass der Hirnausfall unumkehrbar ist - also keine Chance besteht, dass das Bewusstsein wiedererlangt werden kann. Der Nachweis eines Hirntodes ist eindeutig und kann nicht mit einem Wachkoma oder ähnlichen Zuständen verwechselt werden, etwa wenn Betroffene gelähmt, aber bei Bewusstsein sind. Die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, betont, im Bereich Organspende herrsche extreme Sorgfalt, "wenn es um die Regelung der Abläufe im Prozess der Hirntoddiagnostik und der Organentnahme geht".

Im neuen "HausArzt-PatientenMagazin" finden Leserinnen und Leser Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Organspende.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.Das Patientenmagazin "HausArzt" gibt der Deutsche Hausärzteverband inKooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 1/2019 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Quelle: www.presseportal.de