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KnowBe4 warnt vor Instagram Trend: Get to know me

16.01.2024 - Netzwelt (Datenschutz, ITSecurity, Social Media)

Berlin (ots) -

Aktuell sorgt ein gefährlicher Instagram-Trend für Schlagzeilen, wie Dr. Martin J. Krämer, Security Awareness Advocate bei KnowBe4 erklärt. Nutzer fordern sich auf, sich in mehreren Fragen vorzustellen. Nutzer werden ermutigt persönliche Informationen zu ihrem Werdegang, Vorlieben und Erfahrungen zu teilen. Er warnt: Fragen zu Lieblingsessen, Kindheitshaustieren oder bevorzugten Getränken können nicht nur für Identitätsdiebstahl genutzt werden, sondern auch als Antworten auf Sicherheitsfragen dienen.

Der Trend "Get to know me (https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-12927741/instagram-trend-password-stealing-hackers-cybersecurity.html)" hat inzwischen auch die TikTok-Community (https://www.tiktok.com/find/how-to-do-the-get-to-know-me-trend-on-instagram) erfasst. Für Cyberkriminelle hat sich dadurch eine wahre Goldgrube geöffnet. Diese Informationen sind von besonderer Bedeutung, da öffentlich zugängliche Daten Cyberangriffe ermöglichen können. Persönliche Informationen wie vollständige Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Bankkontodaten können in den Händen von Angreifern erheblichen Schaden anrichten, indem sie Identitätsdiebstahl und andere Straftaten begehen.

Angreifer können alle online geteilten Informationen nutzen, um Menschen zu betrügen, Identitäten zu stehlen oder gezielt Angehörige ins Visier zu nehmen. Daher ist es wichtig, bei der Online-Datenweitergabe stets vorsichtig zu sein. Grundsätzlich gilt: Je besser Angreifer eine Person kennen, desto einfacher können sie sie täuschen, sowohl beruflich als auch privat. Es ist ratsam, sich zweimal zu überlegen, bevor man an Social-Media-Trends teilnimmt, die zur Weitergabe persönlicher Daten auffordern, egal wie belanglos sie erscheinen mögen. Die Förderung eines Sicherheitsbewusstseins und einer Sicherheitskultur sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privatleben kann dazu beitragen, Internetkriminalität zu verhindern und die Sicherheit zu gewährleisten.

Quelle: www.presseportal.de

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