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Interhyp-Zinsupdate: Immobilienkauf wieder planbarer und leistbarer

25.01.2024 - Wirtschaft (Zinsen, Immobilien, Verbraucher, Handel)

München (ots) -

Wie wird der Immobilienkauf leistbarer? Mit was kann ich planen? Womit muss ich rechnen? Im regelmäßigen Interhyp-Zinsupdate geben Branchen-Insider wichtige Einschätzungen und Tipps rund um Finanzierung, Zinsentwicklung und Immobilienmarkt.

2024 wird ein gutes Jahr für den Immobilienkauf:

Dazu Mirjam Mohr, Vertriebsvorständin bei Interhyp Gruppe

"Wir sehen eine bessere Leistbarkeit als 2023 und deutlich mehr Planbarkeit als in den letzten Jahren. Warum ist das so? Aktuell treffen Faktoren aufeinander, die Kaufen wieder attraktiver machen und gute Chancen eröffnen:

- ein Zwischentief mit deutlich niedrigeren Bauzinsen als noch vor drei Monaten, - gesunkene Immobilienpreise und bessere Verhandlungsmacht bei Kaufinteressierten, - mehr Immobilienangebot im Markt und längere Verweildauer der Objekte, - deutlich steigende Mieten.

Für Kaufinteressierte gibt es daher keinen Grund zu warten! Mein Rat: Beratung statt Bauchgefühl. In einer persönlichen Finanzierungsberatung findet man heraus, was möglich ist."

Wer sich im Detail zu allen wichtigen Entwicklungen rund um Immobilien informieren möchte und Tipps für den Weg ins Eigenheim oder zur Kapitalanlage braucht, ist am 9. März 2024 bei den Interhyp Wohnperspektiven, einem Digitalevent, herzlich willkommen. Hier geht es zur Anmeldung: https://www.interhyp.de/lp/anmeldung-wohnperspektiven-2024/

Sparchancen im Zins-Zwischentief:

Seit Anfang November 2023 sind die Bauzinsen je nach Laufzeit um etwa 0,8 Prozentprunkte gesunken: von 4,2 Prozent auf aktuell 3,4 Prozent für 10-jährige Darlehen. Für Kaufinteressierte ist das eine gute Nachricht, denn Baugeld wird dadurch deutlich günstiger. Besonders stark fällt der Zinseinsparungseffekt in den Metropolen aus, da hier die Kaufpreise und damit auch die durchschnittlichen Darlehenssummen am höchsten sind. Häuser bieten dementsprechend größeres Sparpotenzial als Wohnungen.

Steckt man die gesparten Zinsen direkt in die Tilgung des Baufinanzierungskredits und trifft man die Annahme, dass der Refinanzierungszinssatz dem aktuellen Zinssatz von heute entspricht, ergeben sich für die gesamte Kreditlaufzeit spannende Zahlen:

So sparen sich Käufer, die jetzt eine Wohnung in Berlin kaufen, über die gesamte Kreditlaufzeit durchschnittlich 54.243 Euro an Zinsen im Vergleich zum vergangenen November. In München sind es sogar 67.759 Euro, in Leipzig 43.216 Euro.

Insgesamt ist gerade ein guter Zeitpunkt, sich mit einem Immobilienerwerb zu beschäftigen, denn die Preise haben laut unserem Interhyp-Immobilienpreisindex trotz der gefallenen Zinsen noch nicht wieder flächendeckend angezogen. Wie lange das so bleibt, lässt sich nicht exakt vorhersagen.

Wie geht es mit den Zinsen weiter?

Die meisten Kreditinstitute aus unserem monatlichen Interhyp-Zinspanel verorten das Zinsniveau mittel- bis langfristig auf gleichbleibendem Niveau. Schwankungen rund um die Marke von 3,5 Prozent sind dabei je nach Entwicklung der Inflation, Nachrichtenlage und Agieren der Notenbanken möglich.

Dazu Jochen Bartz, Product Manager (Investments & Deposits), Santander Consumer Bank AG

"Die Inflation im Euroraum und in den USA befindet sich tendenziell weiter auf dem Rückzug und lässt Spekulationen über deutliche Zinssenkungen zu. Die aktuelle Erwartung der Finanzmärkte ist, dass die EZB im kommenden Jahr die Zinsen massiv senken wird. Dies hat insbesondere zum Jahresende 2023 zu einem deutlichen Rückgang der Anleiherenditen aber auch der Baufinanzierungszinsen geführt. Wir sind etwas abwartend, gehen allerdings derzeit eher davon aus, dass die EZB zunächst die wirtschaftliche Entwicklung beobachten und ihre Geldpolitik datenabhängig ausrichten wird. Daher sind mögliche Zinssenkungen vermutlich erst ab dem Sommer realistisch. Aktuell erwarten wir zwei Zinssenkungen á 25 Basispunkte. In naher Zukunft dürften sich die Baufinanzierungszinsen daher unter Schwankungen tendenziell seitwärts bewegen. In sechs bis zwölf Monaten könnten sich die 10-jährigen Zinsen voraussichtlich in einem Bereich von 3% bis 3,5% bewegen."

Sparen mit den Fördertöpfen:

Diese Programme laufen trotz Haushaltsdebatte weiter:

- Wohneigentum für Familien (WEF) - Klimafreundlicher Neubau (KfW 287) - BAFA-Förderung für Energieberatung (https://www.interhyp.de/ratgeber/was-sind-meine-moeglichkeiten/foerdermittel/bafa-foerderung/) - Förderungen rund um den Heizungstausch: BAFA-Förderung für Einzelmaßnahmen, KfW-Ergänzungskredit, KfW-Zuschussförderung

Hier sieht es schlecht aus:

- KfW-Barrierereduzierung - Investitionszuschuss (455-B) - KfW-Einbruchschutz - Investitionszuschuss (455-E) - Geplantes KfW-Programm "Jung kauft Alt"

Dazu Markus Ramspeck, Produktmanager Interhyp AG

"Die Förderlandschaft in Deutschland bietet Chancen. Natürlich mussten die Programme Federn lassen, aber die Einsparungen hätten grober ausfallen können. Umso wichtiger ist es, die Fördertöpfe jetzt in Anspruch zu nehmen. Kombiniert man bestmöglich gestaltete Förderkonzepte mit bestmöglichem Time-Management bei der Darlehensentscheidung, schont man den eigenen Geldbeutel immens. Anders gesagt: Zinsdellen nutzen UND Förderungen ausschöpfen ist das Ziel!"

Über Interhyp

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittlerinnen und -vermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2022 ein Finanzierungsvolumen von 29,0 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kundinnen und Kunden und Partner präsent.

Quelle: www.presseportal.de

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