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Hitzewallung und Co. - Entspannt und fit durch die Wechseljahre

21.05.2024 - Gesundheit / Medizin (Audio, Frauen, Ratgeber, Gesundheit)

München (ots) -

Anmoderationsvorschlag: Schweißausbrüche und Hitzewallungen - ob frau will oder nicht, irgendwann kommen diese Beschwerden auf die meisten mit den Wechseljahren zu. Deshalb sind die für viele Frauen auch so ein großes Thema. Doch während manche fast nichts von den ganzen Veränderungen im Körper mitbekommen, kämpfen andere richtig mit den typischen Anzeichen. Was da so vor sich geht, wie man am besten damit umgeht und worauf Frauen in dieser Phase unbedingt achten sollten, hat mein Kollege Mario Hattwig für uns herausgefunden.

Sprecher: Schlafstörungen, Stimmungstiefs, Erschöpfung, Gewichtszunahme und Schmerzen beim Sex sind bei manchen Frauen 40 plus die ersten frühen Anzeichen für die Wechseljahre. Die bekannten Hitzewallungen hingegen sind eher ein spätes Symptom. Grund für die Beschwerden sind Veränderungen im Körper, erklärt die Münchner Frauenärztin Claudia Sievers.

O-Ton 1 (Claudia Sievers, 26 Sek): "Und zwar dadurch, dass die Eizellreifung im Eierstock jetzt abnimmt und schließlich ganz erlischt. Das erfolgt allerdings bei den wenigsten auf Knopfdruck, sondern meistens asymmetrisch und stotternd und dauert daher auch eher Jahre. Und manche Frauen erleben Phasen einer überdrehten Hormonantwort mit tsunamiartigen Wellen von Östradiol. Das wechselt sich dann wieder ab mit einer gewissen Trägheit im Eierstock und Auswirkungen dieser Hormonflaute."

Sprecher: Diese wechselhaften hormonellen Ausschläge in ihren unterschiedlichen Anordnungen und Ausprägungen sorgen für das bunte Bild der Wechseljahre.

O-Ton 2 (Claudia Sievers, 26 Sek.): "Letztlich muss sich das Gehirn ganz neu sortieren wie in der ersten Pubertät. Und wenn diese Umstellung abgeschlossen ist, dann sind auch die meisten dieser beschriebenen Symptome wieder weg. Für die Umstellung im Gehirn kann es zum Beispiel helfen, neben einer gewissen Portion Gelassenheit und Humor natürlich, neue, vielleicht gesündere Routinen zu schaffen, Nährstoffe und Heilpflanzen einzubeziehen. Auch Hypnose, Meditation, Verhaltenstherapie haben sich bewährt. Ja, selbstverständlich sind dann auch Hormone noch eine Option."

Sprecher: Bei all der Veränderung ist eins aber ebenfalls sehr wichtig:

O-Ton 3 (Claudia Sievers, 15 Sek.): "Gerade auch die nicht direkt spürbaren Folgen der Hormonumstellung sollten wir nicht vergessen. Ich denke da an Arteriosklerose, Osteoporose, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes. Die vorausschauende Investition in die Knochengesundheit zum Beispiel kann der 80-Jährigen viel Leid ersparen."

Sprecher: Hier spielen vor allem Magnesium, Calcium, Vitamin D und Vitamin K eine wichtige Rolle.

O-Ton 4 (Claudia Sievers, 31 Sek.): "Ich rate meinen Patientinnen spätestens mit Beginn der Wechseljahre neben Bewegung und einer knochengesunden Ernährung zu einer Supplementierung mit Calcium und Magnesium. Das gilt vor allem bei besonderen Ernährungsweisen, Unverträglichkeiten, Grunderkrankungen und bei Medikamenteneinnahme. Bei einem spärlichen Angebot nämlich zieht unser Körper Calcium und Magnesium aus seinem größten Depot, den Knochen, ab, um akut lebenswichtigere Funktionen zu priorisieren. Und wen das betrifft, dem empfehle ich, sich da auch fachkundig beraten zu lassen, gerne in der Arztpraxis oder in der Apotheke."

Abmoderationsvorschlag: Während der Wechseljahre ist mächtig was los im Körper! Umso wichtiger ist es gerade dann, auf die richtige Ernährung und die passende Nährstoff-Versorgung zu achten. Mehr Infos dazu finden Sie natürlich auch im Netz, zum Beispiel unter diasporal.com.

Quelle: www.presseportal.de

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