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Connemann: Gemeinsam gegen Übergewicht und ernährungsbedingte Krankheiten

19.12.2018 - Politik (Gesundheit, Industrie, Innenpolitik, Handel)

Berlin (ots) - Selbstverpflichtung der Wirtschaft großer Schritt nach vorne - im Supermarkt ist jeden Tag Wahl

Am heutigen Mittwoch hat die Bundesregierung eine Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten beschlossen. Hierzu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann:

"Der allgemeine Ruf nach einem gesünderen und bewussteren Leben betrifft auch unsere Ernährung. Die heute beschlossene Ernährungsstrategie der Bundesregierung ist die Antwort darauf. Damitwerden vor allem Fertigprodukte sowie Baby- und Kindernahrung um Fette, Zucker und Salz entschärft. Die Bundesregierung gibt damit denStartschuss für einen gesünderen Lebensstil - von Kindesbeinen an.

Ein Riesenlob gebührt unserer Bundesministerin Julia Klöckner. Siehat es geschafft, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und zu einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu motivieren. So ist gewährleistet, dass alle Betriebe teilnehmen können. Deutschland ist nämlich nach wie vor das Land der klein- und mittelständischen Lebensmittelbetriebe. Politische Rezepte, die nur in großen Labors gemixt werden können, würden diese ausbooten. Es ist gut, dass jetzt ein Weg gefunden wurde, Mittelstand und Großkonzerne nicht gegeneinander auszuspielen.

Drei Kernelemente machen den deutschen Ansatz stark: gemeinsam, zielgerichtet und innovativ. Es wird auf Wissenschaft gesetzt und nicht auf Emotion. Das ist der einzig richtige Weg. Dies gilt auch für das Ziel, die Energiezufuhr insgesamt zu reduzieren. Wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt zu. Die Reduktion von Zucker oder Fett kann zu einer geringeren Kalorienaufnahme beitragen. Sie ist jedoch für sich genommen kein Garant für weniger kalorienreiche Lebensmittel. Ersatzstoffe aus den Chemielabors der großen Hersteller sind nicht per se gesünder oder weniger kalorienreich.

Der erste Schritt ist getan. Politik und Lebensmittelwirtschaft haben den Aufschlag gemacht und sich Ziele gesetzt, um die Nahrungsmittel gesünder zu machen. Nun muss die Strategie umgesetzt werden. Jetzt sind auch die weiteren Beteiligten gefordert, aus Sichtder CDU/CSU-Bundestagsfraktion z.B. Ärzte, Krankenkassen und auch dieVerbraucher. Versicherte sollten ihren Ernährungsstatus kennen - vom Gewicht bis zu Mangelerscheinungen. Nur dann können sie per Ernährungreagieren. Denn am Ende ist im Supermarkt jeden Tag Wahl. Die Verbraucher stimmen per Griff ins Regal über ihre Ernährung und ihrenLebensstil ab. Hier zählen Einsicht, Wissen und Information. Zwang wird immer das Gegenteil bewirken. Die Lust auf Genuss muss bleiben. All dem trägt die Strategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Rechnung."

Quelle: www.presseportal.de