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ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit der Internetnutzer hat Sorge vor Datenmissbrauch

10.01.2019 - Politik (Medien, Verbraucher)

Köln (ots) -

Sperrfrist: 10.01.2019 22:45 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

+++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 22.45 Uhr +++Nachrichtenagenturen: Keine Sendesperrfrist, bitte mit Sperrfristvermerk veröffentlichenAusgewählte Zahlen werden ab 18 Uhr bei Tagesschau.de veröffentlicht und dürfen dann bereits verwendet werden.

Bei den Internetnutzern überwiegt die Sorge vor einem Missbrauch persönlicher Daten: 61 Prozent haben sehr große oder große Sorge vor einem Missbrauch ihrer persönlichen Daten (unverändert im Vgl. zu April 2018); 39 Prozent haben geringe oder gar keine Sorge vor einem Missbrauch persönlicher Daten. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der ARD-Tagesthemen von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. Bei den 18-34-Jährigen ist die Sorge am geringsten: In dieser Altersgruppe gab eine knappe Mehrheit (51 Prozent) der Befragten an, dass sie geringe bzw. gar keine Sorge vor einem Missbrauch persönlicher Daten habe.

Bei der Angabe persönlicher Daten im Internet zeigt sich bei Internetnutzern eine deutliche Tendenz: 60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie so wenig wie möglich persönliche Daten im Internetangeben, auch wenn sie deshalb manche Dienste nicht nutzen können. 37Prozent sagten, dass sie in Kauf nehmen, dass persönliche Daten erforderlich sind, damit sie bestimmte Dienste nutzen können. Und nur3 Prozent gaben an, dass sie die Angabe persönlicher Daten im Internet unproblematisch finden.

Geht es um den Schutz vor Datenmissbrauch, so sagten 90 Prozent der befragten Internetnutzer, dass sie niemals E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern öffnen würden. 83 Prozent sagen, dass sie regelmäßig Software-Updates auf Computern oder Smartphones installieren. Eine Mehrheit (56 Prozent) gab an, dass sie keine öffentlichen WLAN-Hotspots verwenden. Gefragt zur Zwei-Faktor-Authentifizierung, die sowohl bei Online-Banking als auchteilweise bei E-Mail-Diensten und anderen Internet-Anwendungen verwendet wird, sagen 46 Prozent der Befragten, dass sie häufig dieseForm nutzen würden. 40 Prozent sagen, dass sie mindestens alle paar Monate die Passwörter ihrer Online-Zugänge erneuern würden.

In puncto Digitalisierung unserer Gesellschaft ist eine Mehrheit der befragten Deutschen der Ansicht, dass sich Chancen und Risiken die Waage halten, nämlich 53 Prozent der Befragten. 25 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Chancen überwiegen; 17 Prozent sind der Ansicht, dass die Risiken überwiegen.

Befragungsdaten- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland - Fallzahl: 1.005 Befragte- Erhebungszeitraum: 07.01.2019 bis 08.01.2019 - Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)- Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame- Schwankungsbreite: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%Die Fragen im Wortlaut: Überwiegen bei der Digitalisierung unserer Gesellschaft die Chancen oder die Risiken oder hält sich das in etwa die Waage?Chancen überwiegenRisiken überwiegen Chancen und Risiken halten sich die Waage

Bei der Nutzung von Diensten im Internet ist häufig die Angabe persönlicher Daten erforderlich. Welche der folgenden Aussagen entspricht am ehesten Ihrer Position?a. Ich gebe so wenig persönliche Daten wie möglich im Internet an, auch wenn ich deshalb manche Dienste nicht nutzen kann. b. Um bestimmte Dienste nutzen zu können, nehme ich in Kauf, dass dafür meine persönlichen Daten erforderlich sind.c. Ich finde die Angabe meiner persönlichen Daten im Internet unproblematisch.

Wenn Sie jetzt einmal an den Datenschutz im Internet denken. Haben Sie da sehr große Sorge, große Sorge, geringe Sorge oder gar keine Sorge vor einem Missbrauch Ihrer persönlichen Daten?sehr große Sorgegroße Sorgegeringe Sorge gar keine Sorge

Was tun Sie, um sich vor einem Missbrauch Ihrer persönlichen Daten zuschützen? a. Ich erneuere mindestens alle paar Monate die Passwörter meiner Online-Zugänge.b. Ich installiere regelmäßig Software-Updates auf meinem Computer und Smartphone.c. Ich öffne niemals E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern. d. Ich nutze häufig die Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der ein zusätzlicher Code z.B. per SMS an mein Handy geschickt wird. e. Ich nutze keine öffentlichen WLAN-Hotspots. janein

Quelle: www.presseportal.de